KGS Dahlem freut sich über Auszeichnung als MINT-freundliche DIGITALE Schule in Dortmund

92 Schulen aus Nordrhein-Westfalen wurden heute als "MINT-freundliche Schule" ausgezeichnet. Davon erhielten 46 Schulen das erste Mal die Ehrung und weitere 46 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt. Darüber hinaus wurden 32 Schulen als "Digitale Schule" geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema "Digitalisierung" vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden. Alle Schulen wurden heute für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung im Rathaus Dortmund ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen in NRW steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Mathias Richter, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung in NRW, gratulierte den ausgezeichneten Schulen und erklärte: "Den MINT-Fächern gehört die Zukunft. Es ist deshalb ein gutes Zeichen, dass die Zahl der MINT-freundlichen Schulen weiter steigt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ich freue mich zudem über die Auszeichnung von 32 Schulen als ‚Digitale Schule‘, denn das Land NRW will die Digitalisierung unserer Schulen vorantreiben und entwickelt hierzu derzeit eine Gesamtstrategie. Mit dieser Strategie wollen wir die Schulen und Schulträger und die Lehrerinnen und Lehrer dauerhaft unterstützen." "Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen - so wie andere interessierte Schulen auch - öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm "Digitale Schule" setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter", sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen!". "92 Schulen werden heute in Dortmund als "MINT-freundliche Schule" geehrt; damit wird die Gesamtzahl von fast 300 MINT-freundlichen Schulen in NRW erreicht. Ein deutlicher Beleg, dass MINT hier einen hohen Stellenwert hat. Zusätzlich ist bei den Nordrhein-Westfälischen Schulen das Thema "Digitalisierung" weit vorn. Wurde doch die Zahl der "Digitalen Schulen" inzwischen auf über 50 gesteigert und damit mehr als verdoppelt", sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI). Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

https://mintzukunftschaffen.de/2018/10/30/ehrung-mint-freundliche-schule-und-digitale-schule-in-nordrhein-westfalen-2018/

"(c) MINT Zukunft"

"(c) MINT Zukunft"


Miniphänomenta Stationen 

Wir freuen uns, dass die Miniphänomenta Stationen, die die Eltern unter der Anleitung von Herrn Hanf gebaut haben, fertig sind.

Am Freitag, dem 13. April  2018 sind die meisten Grundgerüste entstanden, am Samstag, dem 20. April 2018 wurden diese gestrichen und

zwei weitere dazu gebaut. Gespannt sind alle schon auf das Klophophon.

Ein riesig dickes Danke an die Väter, Mütter und die Großmutter, die den Bau der Stationen für das Schulgebäude in die Hand

genommen haben! Unterstützt wurde der Bau auch durch Grundschulkinder, die sich ebenfalls fleißig eingebracht haben.


Forschen und Experimentieren beim Schulfest der KGS Dahlem

Am Samstag, dem 24. Juni 2017 war mächtig was los auf dem Schulfest der KGS Dahlem. Viele Schülerinnen und Schüler stürmten die zahlreichen Versuche- und Experimentierstationen und präsentierten ihren Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden, was sie bereits in der Woche zuvor an einigen der angebotenen Stationen der Miniphänomenta lernen, erfahren und entdecken konnten.

Auf dem Schulfest gab es aber zusätzlich noch viele weitere Experimentierstationen, welche von den Klassenlehrerinnen der Grundschule angeboten und von vielen helfenden Elternhänden betreut und unterstützt wurden. Auch Bürgermeister Herr Lembach und der frühere Bürgermeister Herr Müller ließen es sich nicht nehmen, die verschiedenen Stationen zu erkunden. Vom Monsterschleim über kreative Zuckerbilder, die Luftballonrakete bis zu den Riesenseifenblasen, das Angebot war wirklich vielfältig und machte richtig Spaß. Die Besucher und Forscher erhielten nach Abschluss ihrer Experimentier-Reise sogar einen kleinen Forscherpreis als Belohnung.

Auf diesem Wege werden die Kinder spielerisch an naturwissenschaftliche und technische Phänomene herangeführt. Im Kinderkino in der Aula, die bis zum letzten Platz gefüllt war, stellten Herr J. Mertens mit den Kindern der Computer AG und Frau Kolling mit den Kindern der Trickfilm AG ihre Präsentationen und Filme vor. Für die beachtlichen Leistungen gab es großen Beifall.

Fleißige Mütter und Väter versorgten alle Gäste mit Fritten und Hotdogs, Kuchen, Popcorn und Zuckerwatte. Am Stand des Vereins "Kindern Leben geben eV" konnte man sich über die verschiedenen Hilfsaktionen in chinesischen Kinderheimen informieren. Das Schulfest der KGS Dahlem war - dank der tatkräftigen Beteiligung vieler Eltern und Kinder - auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Dass das Wetter so toll mitspielte, rundete diesen gelungenen Tag natürlich noch ab. Es war eine Freude zu erleben, wie Hand in Hand gearbeitet wurde. Wir möchten uns bei allen helfenden Händen bedanken, die dieses schöne Fest gemeinsam mit unserer Schule möglich gemacht haben!

Mit dem Gewinn des Festes sollen Stationen der Miniphänomenta, die den Kindern besonders gut gefallen, im Herbst für unser Schulgebäude nachgebaut werden.


PDF-Dokument Auszeichnung des Fonds der chemischen Industrie


Wir freuen uns über die Auszeichnung und den Förderbescheid des Fonds der chemischen Industrie für das Schuljahr 2016/17 - vielen Dank!


Abenteuer Freundschaft - Sonderpreis für Lioba und Lea aus der Klasse 4b

Seit September 2016 stellen Lioba Schmitz und Lea Schmitz in minutiöser Feinstarbeit jeden Freitag in der 5. und 6. Stunde ihre Lego Figürchen auf und schieben diese jeweils um ein kleines Stückchen in Millimeterarbeit weiter - und machen wieder ein Foto. Auch das Aufstellen des Szenenbildes kostet viel Zeit. Die vielen Fotos wurden in der Trickfilm AG unter der Anleitung von Frau Kolling zu einem Trickfilm zusammengefügt.

Lioba und Lea erzählen in dem Trickfilm von ihrer Freundschaft - wie sie gemeinsam Isländer Pferde pflegen, satteln, auf ihnen ausreiten und Abenteuer erleben. Das Filmteam Lioba und Lea war das erste der Trickfilm AG, welches den Film fertig stellen konnte. Nun wurde die kreative Fleißarbeit belohnt: Durch den Sonderpreis der Volksbank Nordeifel beim 47. Int. Jugendwettbewerb "jugend creativ". Das diesjährige Motto lautet "Abenteuer Freundschaft". Da der Trickfilm nicht in das vorgegebene Wettbewerbsschema passt (hier war eigentlich ein Malwettbewerb vorgegeben), bekamen die beiden für das eingereichte Werk einen Sonderpreis. Die beiden Mädchen freuen sich riesig über je einen Kinogutschein, der ihnen bei der Preisverleihung am Montag, dem 20.03. in der Volksbank Schleiden überreicht wurde.

Wir gratulieren Lioba, Lea und Frau Kolling herzlich zu dem schönen Erfolg und bedanken uns bei der Volksbank Nordeifel!


Miniphänomenta an der KGS Dahlem

Emily aus der 3b lässt durch Bewegen der Stäbe an der Kugelrampe eine ca. 3 kg schwere Holzkugel den Berg hoch laufen. Mit Freude, Ehrgeiz und Geschick gelingt es ihr tatsächlich, ohne dass die Kugel aus den Führungsschienen herausfällt. Emily erklärt: "Die Kugel rutscht immer wieder in die Lücke, so geht das!" Neben ihr wagen die Jungen aus der 4b den Blick in die Unendlichkeit, in einem Spiegelkasten wird ein Feuerwehrauto nahezu unendlich vervielfacht. Carolin und Jasmin finden die Lissajousfiguren, die mit dem Pendel wie von Zauberhand in den feinen Sand gemalt werden, besonders faszinierend. Hinter jeder der 25 Stationen stecken technische Alltagsphänomene.

Die Lehrkräfte halten sich im Hintergrund und dürfen hier nichts vorschnell erklären. Hier gilt das Motto Martin Wagenscheins "Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte". Die Kinder sollen als geborene Forscher nach dem Konzept der Miniphänomenta die naturwissenschaftlichen und technischen Phänomene erleben, miteinander ins Gespräch kommen , nachdenken und weiterdenken. Auf der gemeinsamen Suche nach Antworten entwickeln sich vielfältige Kompetenzen, die den weiteren Bildungsweg der Kinder nachweislich positiv beeinflussen. Naturwissenschaft und Technik werden zum selbstverständlichen Lern- und Gesprächsanlass in der Schule. Eltern und Lehrer erleben den Forscherdrang der Kinder und deren Fähigkeit, eigene Fragen zu stellen und angemessene Antworten zu finden. An den spannenden Experimenten, die frei zugänglich zum Spielen und Entdecken von naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen auf dem Schulflur einladen, können die Kinder einfach nicht vorbeigehen ohne wieder eine neue Idee auszuprobieren.

Bereits am Montag, dem 19.06.2017 wurden die insgesamt 25 Experimentierstationen angeliefert und in den Fluren und freien Räumlichkeiten der Schule aufgebaut, und standen den Schülerinnen und Schülern somit schnell zum Ausprobieren zur Verfügung. Besonders die interessanten Wasserstationen machten den Kindern bei dem schönen Wetter der letzten Wochen großen Spaß. Noch bis zum 3. Juli 2017 werden uns die Stationen zur Verfügung stehen.

Die Experimentierstationen gehören zur MINIPHÄNOMENTA, die an der KGS Dahlem zu Gast ist. Voraussetzung für die Ausleihe war eine zweitägige Lehrerfortbildung. Die Eltern konnten die Stationen gemeinsam mit ihren Kindern beim großen Forscherfest am 24.06.2017 erkunden. Die MINIPHÄNOMENTA mit ihren Experimentierstationen spricht die natürliche Neugier und Lernmotivation von Kindern an. "Kinder besitzen ein großes Interesse an Dingen, die nicht auf den ersten Blick zu erklären sind. Es ist daher wichtig, sie schon frühzeitig mit Naturwissenschaften und Technik in Verbindung zu bringen. Die MINIPHÄNOMENTA leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Sie fördert Neugier und Kreativität bereits in den Grundschulen und weckt Interesse an Technik", erläutert Hans-Harald Sowka, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Papier erzeugenden Industrie von Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung. Der Arbeitgeberverband Papiererzeugung finanziert für die beteiligten Grundschulen die Ausleihe der Experimentierstationen sowie im Vorfeld der MINIPHÄNOMENTA die Fortbildung der Lehrkräfte und das Lehrmaterial.

Ziel ist es, im Herbst mit Eltern einige beliebte Stationen nachzubauen, damit diese den Kindern ständig zur Verfügung stehen.


MINT-freundliche Schule

Die Schule KGS Grundschule Dahlem aus Nordrhein-Westfalen darf sich ab heute für die nächsten drei Jahre »MINT-freundliche Schule« nennen. Am 27.09.2016 fand die Ehrung der MINT-freundlichen Schulen NRW in der TU Dortmund statt. Die Schulen werden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ausgezeichnet. Es wurden 52 Schulen zum ersten Mal geehrt, weitere 44 Schulen erhielten die Ehrung zum zweiten Mal nach erfolgreicher Wiederbewerbung nach drei Jahren. Die Schulen durchlaufen einen strengen Bewerbungs- und Prüfungsprozess, der von Fach- und Wissensverbänden, Unternehmen, Vereinen und Stiftungen durchgeführt wird. Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz KMK. "Unsere Schulen und vor allem die Lehrer sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen - unabhängig von Herkunft und Geschlecht. Wir setzen genau hier an und freuen uns, dass wir Ende 2016 dann bereits gut 1.300 Schulen in Deutschland MINT freundliche Schule‘ haben werden", sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative "MINT Zukunft schaffen". Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbänden nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewußt MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Mehr Informationen gibt es unter www.mintzukunftschaffen.de Auf dem Foto zu sehen: Ministerialrat Joachim Schöpke, Referatsleiter im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW; Isabel Schreiner, Johannes Mertens, Mirjam Schmitz, Markus Fleige, Vorstand Technik begeistert e.V. und ehrender Partner MINT-freundliche Schule. Fotos (c) WRO https://www.mintzukunftschaffen.de/ausgezeichneteschulen.html


Die Zweitklässler testen die selbst gebauten Räderfahrzeuge auf der Rampe aus.

Die Zweitklässler testen die selbst gebauten Räderfahrzeuge auf der Rampe aus.


Realschülerinnen forschen mit Grundschulkindern

Seit einigen Monaten ist die Grundschule Dahlem als "Forscherschule" zertifiziert. Grund genug, mit anderen Schulen zu kooperieren, die ähnliche Akzente setzen. Natürlich bot sich da die Realschule Blankenheim an, welche bereits seit mehr als acht Jahren über das Gütesiegel als MINT-Schule verfügt und so auch deutliche Schwerpunkte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich setzt. Und so machten sich am Dienstag, dem 06.05.2014 vier Schülerinnen der sechsten Klassen der Realschule Blankenheim, zusammen mit ihrem Lehrer Hans-Gert Knutzen, der für den MINT-Bereich der Realschule Blankenheim verantwortlich ist, auf den Weg zur Grundschule Dahlem. Im Gepäck hatten Sara, Julia, Yasmine und Jolina umfangreiches Material zum Thema "Elektrischer Strom" und "Alternative Energie". Die vier Mädchen, allesamt ehemalige Schülerinnen der MINT- AG der Realschule Blankenheim, wollten zu diesen Fragestellungen mit den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen interessante Experimente durchführen. Schnell war die Aula der Grundschule zum "Versuchslabor" umgestaltet und mit Generatoren, Elektromotoren, Magneten, Lampen, Kabeln und Messgeräten, sowie dem Funktionsmodell einer Windkraftanlage ausgestattet. Kurz darauf betraten die Kinder der Grundschule mit ihren Lehrerinnen die Aula und zeigten sofort reges Interesse an den dargebotenen Materialien. Fachkundig demonstrierten die Realschülerinnen die Funktion eines Handgenerators und kurze Zeit später setze ein reges "Stromerzeugen" der Grundschülerinnen und Grundschüler ein. Eher nebenbei lernten sie dabei die Bedeutung des Magnetfeldes für die Stromerzeugung kennen und stellten mit Erstaunen fest, dass Generator und Elektromotor eigentlich identische Bauteile sind. Besonderen Anklang fand das Modell der Windkraftanlage: Hier experimentierten die Kinder der Grundschule mit Windrädern. Sie veränderten Versuchsbedingungen, stellten Vermutungen an, welche Auswirkungen diese Veränderungen haben könnten und versuchten sich an begründeten Erklärungen. Zum Abschluss hatten die Grundschülerinnen und Grundschüler dann noch die Gelegenheit, selber Elektromotoren zu verkabeln und mit Hilfe eines großen Transformators in Betrieb zu nehmen, was sehr gut klappte. Die Grundschule Dahlem ist eben ein "Haus der kleinen Forscher". Johannes Mertens, Schulleiter der Realschule Blankenheim, war ebenfalls eine kurze Zeit anwesend und beobachtete den "Unterricht" seiner Schülerinnen. "Kinder sind stärker auf Gleichartige fokusiert; daher fällt es ihnen leichter, voneinander zu lernen". Er hatte bereits vor einigen Monaten einer Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum Dahlem zugestimmt. "Die weitere Arbeit mit Grundschülern schließt", so Mertens, "den Kreis des Forschens. So werden Kinder bereits im Kindergarten mit MINT-Elementen vertraut gemacht und können dies über die Grundschulzeit in die weiterführende Schule fortsetzen". Er hofft, dass die Gesamtschule Blankenheim/Nettersheim den MINT-Bereich der Realschule in ihre Planungen übernimmt und Bewährtes fortsetzt. Zufrieden verabschiedeten sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte nach ca. 2 Stunden wieder voneinander und mit allen Materialien sowie einer "süßen" Belohnung machten sich die Blankenheimerinnen auf zur Realschule. Mitteilungsblatt Dahlem, 30. Mai 2014

Erste Schule ist "Haus der kleinen Forscher"

Erste Grundschule im Kreis Euskirchen als "Haus der kleinen Forscher" zertifiziert - Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker überreichte Urkunde und Türschild Dahlem - Als erste Grundschule im Kreis Euskirchen und 28. bundesweit erhielt die Katholische Grundschule (KGS) in Dahlem jetzt das Zertifikat "Haus der kleinen Forscher". Urkunde und Türschild wurden im Rahmen einer Feierstunde vom Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, Rolf Klöcker, überreicht. Klöcker ist zugleich auch Koordinator des lokalen Netzwerkes "Haus der kleinen Forscher", dem bislang im Kreis Euskirchen rund 80 Kitas und acht Grundschulen angehören. Alle Schüler der KGS hatten sich in der Aula versammelt, wo der Schulchor die Feierstunde mit dem Lied: "Ich liebe den Frühling" eröffnete. Schulleiterin Mirjam Schmitz betonte anschließend in ihrer Begrüßung, wie sehr sie sich über den Besuch des Rotkreuz-Geschäftsführers Rolf Klöcker freue. Den fleißigen Schülern in der Forscher-AG unter der Leitung von Lehrerin Danila Hellendahl, die die Zertifizierung ihrer Schule erst möglich gemacht hatte, sprach sie ihren Dank aus. "Für das kontinuierliches Engagement der Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik erhält die Katholische Grundschule Dahlem als erste Grundschule im Kreis Euskirchen die Zertifizierung zum Haus der kleinen Forscher", verkündete Rolf Klöcker. Die zwölf engagierten Schüler der Forscher-AG ließen es sich dann auch nicht nehmen, ihren staunenden Mitschülern auf der Bühne ein Experiment zu präsentieren: Ein angezündeter Teebeutel ging plötzlich wie eine Rakete in die Luft. Die Lehrkräfte der KGS Dahlem bilden sich regelmäßig fort, um mit den Kindern auf Entdeckungsreise durch die Welt der Naturwissenschaften gehen zu können. Gemeinsam mit den Schülern beobachten und erforschen sie Phänomene aus dem Alltag. Mit der Auszeichnung "Haus der kleinen Forscher" würdigt die gleichnamige Stiftung Kindertagesstätten und Grundschulen, die sich in besonderem Maße der frühkindlichen Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik widmen. Mit Workshops für die Erzieher, Arbeitsunterlagen, jährlichen Aktionstagen und einer umfangreichen Internetplattform fördert die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" dieses Engagement. Im Kreis Euskirchen sind das Deutsche Rote Kreuz und das Regionale Bildungsbüro des Kreises Euskirchen die lokalen Kooperationspartner der bundesweit tätigen Stiftung. Rolf Klöcker: "Die Zertifizierung der Katholischen Grundschule in Dahlem bedeutet ein kleines Jubiläum. Damit nämlich haben nun 20 Einrichtungen im Kreis Euskirchen die Auszeichnung erhalten." Bisher, so der Kreisgeschäftsführer weiter, seien das immer Kindertagesstätten gewesen, die KGS ist die erste Grundschule. Weitere sollen bald folgen, wie Klöcker berichtete: "Acht weitere Kreisschulen haben sich beworben." Mit dem "Schulsong", der extra komponiert und mit einer Melodie von Uwe Reetz präsentiert wurde, endet die Feierstunde in der Aula der Dahlemer Grundschule. pp/Agentur ProfiPress Foto: Paul Düster/ pp/Agentur ProfiPressFoto: Paul Düster/ pp/Agentur ProfiPressFoto: Paul Düster/ pp/Agentur ProfiPressFoto: Paul Düster/ pp/Agentur ProfiPress Mitteilungsblatt Dahlem, 18. April 2014