aus Amtsblatt Schule NRW 1/2019:

Schulrecht im Fokus - Extreme Witterung

Vor einem Jahr zog das Orkantief "Friederike" als schwerer Sturm über West- und Mitteleuropa. In Nordrhein-Westfalen fiel infolge dessen an vielen Schulen der Unterricht aus; eine landesweite Entscheidung, die Schulen zu schließen, gab es nicht. Schule NRW erläutert nachfolgend die schulrechtlichen Regelungen für extreme Wetterereignisse.

Extreme Witterung Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 - BASS 12-52 Nr. 1).

Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger - unter Einbeziehung der Schulleitung - die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen. Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, so sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können. Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben. Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs. Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.



Handreichung zum

Infektionsschutz in Schulen - meldepflichtige Krankheiten

Unter dem Link finden Sie das Merkblatt: Belehrung für Eltern und andere Sorgeberechtigte gemäß §34 Absatz 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz,

welches die Eltern an unserer Schule bei Anmeldung oder Einschulung erhalten.


Läuse ...

Läuse kommen in den besten Familien vor. Doch wenn sie auftreten,

muss sofort reagiert werden, um ein massenhaftes Verbreiten zu verhindern.

Anbei die Handreichung "Kopflausbefall in Schulen" des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW.

Kinder mit Kopflausbefall dürfen die Schule nicht besuchen,

der Befall muss der Schule gemeldet werden.

PDF-Dokument Handreichung Kopflausbefall in Schulen des MfSW NRW



Anfragen wegen Schülerpraktikum, bzw. Praktikum allgemein

Bewerber z.B. für ein Orientierungspraktikum nach dem Schulabschluss oder für ausbildungsbegleitende Praktika, reichen bitte eine ausführliche schriftliche Bewerbung ein.


Sicherheitsförderung im Schulsport

Liebe Eltern,

die Minderung des Unfallrisikos und damit der Sicherheit Ihrer Kinder im Schulsport ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb möchten wir Sie über die für uns bindenden Vorschriften des Ministeriums für Schule, Jugend und Kinder des Landes NRW zur Sicherheitsförderung im Schulsport informieren, da diese auch Ihre elterliche Fürsorge betreffen.

1. Kleidung "Sportkleidung muss ausreichende Bewegungsfreiheit ermöglichen und darf nicht hinderlich sein." Sporthose und T-Shirt erfüllen diesen Zweck. Kleidung, wie sie den übrigen Vormittag getragen wird, dagegen nicht. Sportschuhe (Hallenschuhe mit nicht abfärbender Sohle) schützen die Füße Ihres Kindes.

2. Schmuck: "Im Schulsport dürfen Schmuck, Piercingschmuck und Uhr nicht getragen werden." … "Können Schmuckstücke nicht abgelegt werden, sind diese mit einem Pflaster oder Tape abzukleben" Wir bitten Sie darauf zu achten, dass Ihr Kind an den im Stundenplan ausgewiesenen Sporttagen keinen Schmuck trägt. Für Schmuckstücke, die verloren gehen, wenn sie abgelegt werden, können wir keine Haftung übernehmen. Und noch eine Bitte: SchülerInnen müssen im Sportunterricht lange Haare mit einem Haargummi zusammen binden. Dazu ist es günstig, wenn sie immer ein Haargummi im Sportbeutel haben. Die Beachtung der o.a. Vorschriften ist die Grundvoraussetzung für die Teilnahme Ihrer Kinder am Schulsport.

Wir bitten Sie herzlich, uns bei der Einhaltung dauerhaft zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen,

M. Schmitz